Organisationsentwicklung
Kooperationskiller
Typische Muster, die wertschöpfende Zusammenarbeit behindern.
Im Laufe unseres beruflichen Lebens sind uns immer wieder Situationen begegnet, die wertschöpfende Zusammenarbeit behindern. Häufig sind diese Kooperationskiller bekannt und werden aktiv bearbeitet, doch meistens werden nur die Symptome bekämpft, nicht die eigentlichen Ursachen.
Hier einige typische Beispiele. Sie alle lassen sich mit der richtigen Fragestellung und Ursachenanalyse lösen. Werden sie beseitigt, entsteht Platz für Spaß an der Arbeit, und die Arbeit ergibt wieder einen Sinn.
Kommt Dir eines davon bekannt vor? Oder habt Ihr das Gefühl, zukünftig in eine dieser Situationen zu geraten? Dann lasst uns reden.
Mühsame Zusammenarbeit
„Wir könnten viel schneller neue Produkte einführen, wenn wir nicht von der Zusammenarbeit anderer Abteilungen (Silos) abhängig wären.
Außerdem fehlt den anderen Abteilungen der Bezug zum Problem, das wir im Team lösen müssen.“
Lange Entscheidungswege
„Unsere Entscheidungswege sind viel zu lang.
Bis unser Team alle benötigten Mittel bewilligt bekommen hat und Entscheidungen getroffen werden, ist unser Kunde schon längst bei der Konkurrenz.“
Sinnlose Prozessbefriedigung
„Wir müssen Prozesse befriedigen (Berichte, Freigaben, Planung …), die für unser eigentliches Geschäft keinen Mehrwert stiften.
Die Zeit dafür könnten wir anderweitig viel besser nutzen.“
Meetings, Meetings, Meetings
„Unsere Schnelligkeit und Flexibilität leiden, weil sich immer mehr Leute abstimmen müssen. Meetings sind oft kurzfristig angesetzt, schlecht vorbereitet, und es werden viel zu viele Teilnehmer eingeladen.
Die Mehrheit sitzt nur ihre Zeit im Meeting ab.“
Keine Zeit für Innovationen oder Verbesserungen
„Wir haben eigentlich genug Ideen für Verbesserungen oder Innovationen … Das alles bleibt aber in der Schublade liegen, weil …
Tja, warum denn eigentlich?“
Fehlende Fokussierung
„Wir bearbeiten zu viele Projekte parallel, versuchen zu viele Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. Wir beginnen Projekte sogar früher, um die Timeline zu halten.
Trotzdem wird es am Ende immer hektisch, und oft muss das Lieferdatum nach hinten verschoben werden.“
Frustrierende Veränderungsprojekte
„Mit bester Absicht wird ein weiteres Veränderungsprojekt gestartet. Aber irgendwie ziehen die Mitarbeiter nicht mit. Das führt zu Frustration und Enttäuschung beim Initiator.
Häufig verändert sich dann gar nichts, oder die Veränderung wird per „Command & Control“ durchgesetzt.“
Wir beschäftigen uns mit uns selbst
„Wir beschäftigen uns viel zu viel mit internen Themen: Mitarbeitergespräche, Karrierepfade, Zielvereinbarungen, Roadmap- und Budgetplanungen …
Unser Kunde mit seinem Problem bleibt dabei auf der Strecke.“
Keine Übernahme von Verantwortung
„Unsere Mitarbeiter übernehmen kaum eigenständig Verantwortung. Das funktioniert oft nur per Dienstanweisung, selten auf freiwilliger Basis. Stattdessen wird nach Prozessklärung oder Beschreibung von Verantwortlichkeiten gerufen.
Warum ist das so?“
Kommt Euch das bekannt vor?
Dann lasst uns über die Ursachen sprechen, nicht nur die Symptome.